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Pressekonferenz - Büro Nürnberg stellt seine Arbeit vor

Der Gewerkschaftliche Rechtsschutz informiert: Büro Nürnberg stellt seine Arbeit vor

In einer Pressekonferenz hat das DGB Rechtsschutz Büro Nürnberg gemeinsam mit dem DGB seine Arbeit vorgestellt.

Dabei konnte Teamleiterin Alexandra Fries vermelden, dass das Büro Nürnberg für die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften in Mittelfranken im letzten Jahr 3,2 Millionen Euro erstreiten konnte. Im laufenden Jahr sind es bereits 2,5 Millionen.

Im Büro Nürnberg vertreten sechs Rechtsschutzsekretärinnen und Rechtsschutzsekretäre die Mitglieder der DGB Gewerkschaften im Arbeits- Sozial- und Dienstrecht. Im Bereich Arbeitsrecht machen Streitigkeiten um Arbeitsentgelt einen Anteil von fast 40 % aus, gefolgt von Kündigungsschutzklagen mit etwa 38%.

Bemerkenswert ist aus Sicht von Teamleiterin Fries, dass der Anteil der Klagen um Abmahnungen sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht hat. Fries: „ Es wird zunehmend mit härteren Bandagen gekämpft!“

Einer der größten Erfolge sei gewesen, die Versetzung eines langjährigen Betriebsrats verhindert zu haben. Der Mitarbeiter sollte nach 40 Jahren im Betrieb von einer verantwortungsvollen Leitungsposition auf einen Posten versetzt werden, der mit 3.000 Euro weniger vergütet wurde.

Gleich für eine ganze Belegschaft konnte sich das Büro Nürnberg einsetzen, als ein Arbeitgeber der Metallbranche seinen Mitarbeitern die Tariferhöhung von 2,8 % zuzüglich Sonderzulage verweigerte, obwohl er sich ausdrücklich dazu verpflichtet hatte. Das Verfahren beschäftigte das gesamte Arbeitsgericht. Der Einwand, man habe kein Geld, um die Tariferhöhung zu zahlen, überzeugte keinen der Richter.

Über das Ergebnis der Pressekonferenz berichteten sowohl die
Nürnberger Nachrichten
also auch die
Nürnberger Zeitung

Pressefoto von Alexandra Fries zum Download