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Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Arbeitsrecht

Als Initiator der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Arbeitsrecht hat Reinhard Vorbau als Geschäftsführer der DGB Rechtsschutz GmbH diesem Informationsbedarf einen Rahmen gegeben.

 

Es ist das Ziel dieses Vereins, im Geiste des Gedankens der Völkerverständigung die Rechtspflege sowie des akademischen Austausches zwischen chinesischen und deutschen Experten des Arbeitsrechts fördern. So sollen Studien zum chinesischen Arbeitsrecht sowie dem Vergleich der beiden Arbeitsrechtsordnungen durchgeführt werden.

Deutsch-Chinesische Gesellschaftfür Arbeitsrecht
als Verein gegründet

Arbeitsrecht wird immer internationaler


Am 10.03.2017 ist die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Arbeitsrecht gegründet worden. Eine der Gründungsinitiatoren war die DGB Rechtsschutz GmbH. Denn es ist das Ziel des Unternehmens, die arbeitsrechtliche Position der Arbeitnehmer auch in einen  internationalen Zusammenhang zu sehen. Europäisierung, Internationalisierung und Globalisierung sind Entwicklungsströme, die letztlich auch einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Arbeitsrechts genommen haben und künftig noch mehr nehmen. Obschon der Blick nach China nur ein kleiner Ausschnitt des internationalen Geschehens wiedergibt, will die DGB Rechtsschutz GmbH auch aus den Erfahrungen dieses Vereins eigene internationale Positionen weiterzuentwickeln.

 

In der Arbeit der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Arbeitsrecht als Verein steht im Vordergrund, einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Dazu gehört mit speziellem Blick auf das Arbeitsrecht beide Rechtssysteme zu vergleichen. Dazu soll es vergleichende Studien geben, der Austausch zwischen Rechtsexperten sowie Richtern initiiert, Stipendien organisiert und selbstverständlich die Wirksamkeit des Vereins nach außen getragen werden. Vor dem Festakt in der Heilig-Geist-Kapelle in der Berliner Humboldt-Universität haben die Gründungsmitglieder den siebenköpfigen Vorstand gewählt. Das sind im Einzelnen:

VORSTAND DER DEUTSCH-CHINESICHEN
GESELLSCHAFT FÜR ARBEITSRECHT e.V.

  • Prof. Dr. Stefan Strassner, Fachbereich Wirtschaft, Informatik und Recht der Technische Hochschule Wildau als Vorsitzender
  • Prof. Dr. Bernd Waas, Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M als stellvertretender Vorsitzender
  • Dr. Johannes Heuschmid, stellvertretender Leiter des Hugo Sinzheimer Instituts
  • Dr. Andreas Lauffs, Rechtsanwaltskanzlei Baker & McKenzie Honkong 
  • Dr. Helmut Nause, Präsident des Landesarbeitsgerichts Hamburg
  • Prof. Dr. Jens Schubert, Leuphana Law School Lüneburg, Leiter der Abteilung Recht und Rechtspolitik in der Ver.di-Bundesverwaltung
  • Reinhard-Ulrich Vorbau, Geschäftsführer der DGB Rechtsschutz GmbH

In der ganz besonderen wie ehrwürdigen Atmosphäre der Heilig-Geist-Kapelle konnten die Gründungsmitglieder zum Festakt zahlreiche Gäste begrüßen. Zur Eröffnung richtete Frau Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Vizepräsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, das Grußwort an die Teilnehmer der Veranstaltung. Als Festredner waren Frau Prof. Dr. Ninon Colneric und Herr Dr. Ulrich Hambüchen eingeladen, beide sind zudem ausgewiesene Chinaexperten. Frau Colneric als ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof und Herr Hambüchen als ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht waren und sind ganz eng mit China verbunden. Beide waren in langjährigen Deutsch-Chinesischen Projekten eingebunden und haben bereits weitreichend die Völkerverständigung geprägt. Frau Ninon Colneric war u.a. Ko-Dekanin an der EU-China School of Law, Ulrich Hambüchen war viele Jahr als Gesetzgebungsberater in der Volksrepublik China tätig. 

 

So konnte der gerade gewählte erste Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Stefan Strassner, nicht nur in einem feierlichen Akt den Beginn der Vereinsarbeit einläuten, sondern sich auch noch über eine äußerst gelungene Veranstaltung freuen.

 

Die DGB Rechtsschutz GmbH ist durch Reinhard Vorbau, dem Geschäftsführer des Unternehmens, im Vorstand vertreten. Für ihn ist das Engagement des Unternehmens in der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft ein weiterer Schritt zur Positionierung bei der Entwicklung des Arbeitsrecht. "Nationales Arbeitsrecht und die Vertretung der Gewerkschaftsmitglieder vor deutschen Arbeitsgerichten, das ist unsere Kernaufgabe. Im Hinblick auf rechtspolitische Entwicklungen und vor allem hinsichtlich der Internationalisierung von Arbeit müssen wir allerdings Position beziehen“, so verdeutlicht Reinhard Vorbau die strategische Ausrichtung des Gewerkschaftliche Rechtsschutzes.